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Die Vorteile des Mindmappings für Lehrkräfte

By: Grace Godwin

Auf allen Bildungsstufen haben Lehrkräfte und Pädagogen oft Mühe, die beste Methode zu finden, ihren Schülerinnen und Schülern wichtige Themen zu vermitteln. Traditionellen Lehrmethoden fehlen mitunter bestimmte Elemente, die für das Verständnis und das Behalten von Wissen wesentlich sind. Ganz zu schweigen davon, dass Referate schlichtweg langweilig sein können und dass Lernen unmöglich wird, wenn die Jugendlichen ganz einfach nicht aufpassen. Hier setzt das Mindmapping an. Mindmapping ist ein für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler wirksames und anregendes Lehr- und Lernmittel. Darüber hinaus bietet die Einführung des Mindmappings in die Unterrichtsplanung den Lehrkräften eine bessere Methode zur Strukturierung und Organisation Ihres Curriculums. Mindmaps bieten Lehrkräften verschiedenste Vorteile: Sie vereinfachen ihnen die Kommunikation mit den Schülerinnen und Schülern sowie den übrigen Lehrkräften und sie optimieren das Informations- und das Wissensmanagement.

Mindmapping-Strategien für Lehrkräfte

Mindmapping nützt besonderes jenen Lehrkräften, die danach streben, konventionelle Lehrmethoden auf die nächste Stufe zu heben. Das einfache und leicht zu benutzende Format der Mindmaps macht es sowohl für Lehr- als auch Verwaltungskräfte attraktiv, da es den Benutzern ermöglicht, Informationen zu visualisieren und dann Beziehungen zwischen einzelnen Punkten herzustellen.

Alle Lehrkräfte kennen die Herausforderungen, die mit der Unterrichtsplanung einhergehen, und wissen, wie schwierig es ist, Aufgaben und Projekte zu erarbeiten, von denen die Schülerinnen und Schüler wirklich profitieren. Es gibt einen Grund, warum Lehrkräfte diesen Beruf gewählt haben: Sie sind sich bewusst, welchen Wert Wissen hat und wie wichtig es ist, dieses weiterzugeben. Leider berücksichtigen zu wenige Schulen alternative Unterrichtsmethoden in ihren Lehrplänen.

Seit den Zeiten der klassischen Kreidetafel hat sich jedoch zum Glück viel getan in unseren Bildungseinrichtungen. Es gibt eine Fülle von Mindmapping-Strategien für Lehrkräfte, die Schülerinnen und Schülern nachweislich dabei helfen, komplexe Konzepte zu verstehen, Ideen zu kommunizieren und Informationen besser zu ordnen.

Nachfolgend einige Mindmapping-Tipps für Lehrkräfte, um diesen den Einstieg zu erleichtern:

  1. Verwenden Sie ein Mindmapping-Programm für Ihre Unterrichtsplanung. Beginnen Sie für jede Lektion mit den grundlegenden Themen und ergänzen Sie dann die relevanten Informationen. Verschieben Sie bei Bedarf die einzelnen Informationen, um einen strukturierten Plan zu erstellen.
  2. Nutzen Sie Mindmaps, um den Überblick zu behalten. Digitales Mindmapping eignet sich ideal, um immer den Überblick über die Aufgaben, den Stundenplan oder auch die Informationen zu den Jugendlichen zu behalten. Übertragen Sie wichtige, auf Papier erfasste Informationen in eine Mindmap und verwenden Sie diese als Ihr zentrales Dashboard und um ihre Arbeit zu gestalten.
  3. Integrieren Sie Mindmaps in Ihren Unterricht. Mindmaps sind ein unschätzbares Lehrinstrument, um Gruppen-Brainstormings und Vorträge durchzuführen oder Diskussionen zu starten. Aufgrund ihrer nicht linearen und optischen Struktur regen Mindmaps Schülerinnen und Schüler stärker zur Mitarbeit an als PowerPoint-Folien. Sie können Mindmaps auch zur Einführung neuer Themen einsetzen oder die Mindmaps ausdrucken, damit die Jugendlichen damit zu Hause lernen können.
  4. Fördern Sie das Mindmapping zur Stimulierung der Kreativität. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten besser, wenn es ihnen erlaubt wird, in einem natürlichen Tempo zu lernen. Das Mindmapping befreit sie von den Einschränkungen von Papier und Stift (oder eines Word-Dokuments) und erlaubt es ihnen, kreativer zu sein. Ermutigen Sie Ihre Schülerinnen und Schüler, zur Entwicklung neuer Ideen oder Pläne Mindmaps einzusetzen.
  5. Verwenden Sie Mindmaps, um die Fortschritte Ihrer Schülerinnen und Schüler zu messen und zu verfolgen. Mindmaps eignen sich großartig, um die Informationen über die Leistungen der Schülerinnen und Schüler im Auge zu behalten. Daten und Notizen können an einem zentralen Ort aufbewahrt werden, auf den Sie einfach zugreifen können, wenn Sie Zeugnisse schreiben oder sich auf Elterngespräche vorbereiten müssen.
  6. Mindmapping erhöht das Verständnis. Mit Mindmaps können Schülerinnen und Schüler Informationen erwiesenermaßen besser verstehen und wirksamer behalten als mit herkömmlicheren Lehrmethoden. Wenn Ihre Schülerinnen und Schüler Mühe haben, komplexere oder schwierigere Themen zu verstehen, sollten Sie in Betracht ziehen, ihnen diese als Mindmap zu präsentieren. Diese Struktur erleichtert es, Zusammenhänge zwischen verschiedenen Informationen herzustellen, und hilft auf diese Weise, ein umfassendes Verständnis eines Themas zu formulieren.

Zwar ist Notizen machen eine immer noch gängige und wirksame Lernmethode, es aktiviert unser Gehirn jedoch nicht auf die gleiche Weise wie Mindmapping. Das traditionelle Notizen machen kann im Vergleich zum Lernen durch visuelle Stimulation öde, langweilig und oft eintönig sein. Mindmapping bietet Lehrkräften eine großartige Alternative zu diesen traditionellen Methoden.

Mindmaps helfen, auch die Aufmerksamkeit visueller Denkerinnen und Denker zu erhalten, denen das Lernen mit traditionellen Lehrmethoden Mühe bereitet. Schülerinnen und Schüler haben oft Schwierigkeiten, sich während schlichter Vorträge oder Vorlesungen zu konzentrieren, insbesondere wenn der Unterricht mithilfe farbloser PowerPoint-Präsentationen durchgeführt wird. Um dagegen anzukämpfen können die Lehrkräfte dynamische und interaktive Mindmaps für ihren Unterricht erstellen und auf einige der üblichen Unterrichtsmethoden verzichten.

So verwenden Sie Mindmaps als Lehrmittel

Für alle skeptischen Lehrkräfte, die dies lesen, werden wir nachfolgend im Detail ausführen, wie und warum Mindmaps funktionieren. Alte Verhaltensweisen zu ändern ist nicht immer einfach, aber es lohnt sich wirklich, die altgewohnten PowerPoint-Folien beiseite zu legen und die Welt des Mindmappings zu erkunden.

Bei der Erstellung eines Unterrichtsplans oder von Unterrichtsunterlagen können die Lehrkräfte ein Hauptthema auswählen, dieses mit anderen wichtigen Punkten verbinden und Links und Dateien einbetten. Normalerweise werden viele verschiedene Dokumente benötigt, um Erläuterungen und Angaben anzuzeigen. Eine Lehrkraft muss unter Umständen zwischen verschiedenen Unterrichtsunterlagen, Forschungsartikeln usw. hin und her wechseln. Mindmaps bieten eine Lösung für einen andernfalls oft unordentlichen Prozess. Alle relevanten Informationen und Anhänge können an einem Ort zusammengefasst werden.

Wichtige Daten, Pläne und praktisch alle Dokumente lassen sich in die Mindmap einfügen und dann mühelos mit den Schülerinnen und Schülern sowie zur Vereinfachung der Kommunikation und Zusammenarbeit auch mit anderen Lehrkräften teilen. Als Studentin bin ich selbst ständig bemüht, den Überblick über meine verschiedenen Aufgaben und Pflichten zu behalten. Ich fühle mich, wie alle anderen auch, gelegentlich von den andauernden Anstrengungen des Lebens überfordert. Mindmapping hat mir geholfen, immer den Überblick über meine Aufgaben zu behalten und auf dem Laufenden zu bleiben, indem ich Termine und Aufgaben zusammen an einem Ort erfasse. Und die Fähigkeit, Informationen optisch zu priorisieren, hatte einen großen Einfluss auf meine Arbeitsweise. In anderen Worten: Ich arbeite effizienter und erhalte ein besseres Verständnis von bestimmten Zielen und Informationen.

Hier ist eine detaillierte MindManager-Vorlage für Hochschullehrer, die ihnen hilft, jede Stufe eines Universitätskurses zu organisieren. Sie können damit die Kurslogistik, den Lehrstoff und sogar die Klassengröße planen.

Mindmapping für Lehrkräfte: die Resultate

Die Ergebnisse sind erstaunlich, wenn Lehrkräfte im Klassenzimmer Mindmaps einsetzen. Es ist verblüffend, was wir lernen können, wenn wir einen umfassenderen Überblick über ein Thema erhalten.

Sie möchten einen Beweis? Werfen Sie einen Blick auf diese Fallstudie, die zeigt, wie ein Physiklehrer an einer High-School mithilfe von Mindmaps seine Vorbereitungszeit um 90 % verringern und gleichzeitig die Qualität seines Unterrichts verbessern konnte.

Hier ist ein Beispiel dafür, wie dieser Physiklehrer MindManager verwendete, um seinen Schülern den photoelektrischen Effekt zu erklären:

Map created by: Sutarto Sutarto, Physics Teacher at Bunda Mulia School.

Diese Resultate beruhen auf der einzigartigen Struktur und Flexibilität von Mindmaps. Die Schülerinnen und Schüler können einen offensichtlichen Zusammenhang zwischen den Themen erkennen und die durch farbige Linien wiedergegebenen Beziehungen besser verstehen. Mindmapping kann insbesondere in Bereichen wie der Recherche hilfreich sein, wenn zu viele Informationen aus mehreren verschiedenen Quellen zur Verfügung stehen. Mit Mindmapping lernt es sich schneller.

Bei komplizierten Angelegenheiten hilft es den meisten Menschen, das große Ganze sehen und dann die einzelnen Punkte verbinden zu können. Stress und Informationsüberflutung kann sich negativ auf die Leistung der Schülerinnen und Schüler und der Lehrkräfte auswirken, aber Mindmapping ist eine fortschrittliche Lösung für dieses Problem.

Wie alles andere in der heutigen Welt wandelt und entwickelt sich auch die Art und Weise, wie wir lernen. Technologie hat zwar auch ihre Nachteile, aber sie hat uns Werkzeuge an die Hand gegeben, die uns geholfen haben, die Art und Weise, wie wir lernen und wie wir Wissen erfassen, gewaltig zu verbessern. Mindmapping ist ein großartiges Beispiel dafür: Einerseits kann es den Lehrkräften helfen, das Erlebnis der Schülerinnen und Schüler im Klassenzimmer neu zu gestalten, andererseits hilft Mindmapping-Software den Lehrkräften, wenn es darum geht, Unterrichtspläne zu erstellen und diese mit den Kolleginnen und Kollegen und der Verwaltung zu teilen. Letztlich profitieren alle, wenn Lehrkräfte Mindmapping einsetzen.

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Über den AutorGrace ist Praktikantin bei der Corel Corporation und arbeitet derzeit als Hochschulabsolventin an einem Bachelor of Arts-Abschluss in Psychologie. Sie hat eine starke Leidenschaft für das Schreiben und die Marktforschung und ist dem Corel-Team auf Teilzeitbasis beigetreten, um zum MindManager-Blog beizutragen.