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So schreiben Sie Bücher mithilfe von Mindmaps: Teil 2 – Die Strategie

Dies ist der zweite Teil der Blogreihe So schreiben Sie Bücher mithilfe von Mindmaps. In diesen Beiträgen erzählt Sean Mitton, wie er sein ehrgeiziges Ziel umsetzte und sein erstes Buch, „The Goal That United Canada“ schrieb.


Den ersten Beitrag können Sie hier nachlesen:


Gastblogger: Sean Mitton

Großartig… Ich habe mich also entschieden, ein Buch zu schreiben, etwas, was ich noch nie zuvor gemacht habe. Wie gehe ich dazu vor? Womit beginne ich überhaupt?

Als Erstes plane ich, eine Mindmap zu erstellen, um meine Gedanken zu sammeln. Das Tolle am Mindmapping ist, dass es hilft, schnell Ideen zu entwickeln, ohne dass alles perfekt sein muss. Zudem mag ich auch, dass es hilft, sonst komplexe Gedanken aufzugliedern und zu leicht zu bewältigenden Informationen zu vereinfachen.

Wie bin ich also die Planung meines Buches angegangen? Legen wir los!

Entwicklung der Gesamtstrategie mithilfe von Mindmaps

Bei der Entwicklung meines Planes legte ich zuerst die primären Projektkategorien fest.

Diese umfassten:

  • die Ziele,
  • die Geschichte, die Buchgestaltung und Buchstruktur,
  • das Sammeln der Geschichten,
  • das Budget,
  • die Veröffentlichung im Eigenverlag,
  • die Buchpromotion,
  • das Projektmanagement und
  • die Identifizierung der weiteren Personen, die am Projekt beteiligt sind.

Für diesen Blogpost werde ich einige der Verzweigungen der nachstehenden Mindmap minimieren und werde in einem späteren Beitrag näher darauf eingehen. Die Zweige, die ich vorerst einmal minimieren werde, beziehen sich auf das Projektmanagement, die Buchgestaltung und Buchstruktur sowie die Buchpromotion.

Ich sollte auch darauf hinweisen, dass ich während dieses Prozesses viele Anmerkungen, Notizen und Verknüpfungen zu anderen Mindmaps hinzugefügt habe, die mir als großartige Ablage für alles im Projekt dienten.

Ich möchte Ihnen nun drei Konzepte vorstellen, die ich auf die meisten meiner Mindmaps anwende.

Konzept Nr. 1: Die Bedeutung von Zweigen (einfach ein paar Gedanken)

    • Für die Zweige mit den Zielen dachte ich, es sei wichtig, mir nicht nur zum finanziellen Ergebnis, also der Anzahl verkaufter Bücher, Gedanken zu machen. Ich glaube, das hilft die Motivation zu stärken.
    • Ich entschied mich dafür, das Buch im Eigenverlag zu veröffentlichen, da mir dies die größte Flexibilität bat. Mit dem Print-on-Demand-Modell konnte ich die Vorlaufkosten verringern, da ich keine größere Menge Bücher kaufen musste.
    • Der Budget-Zweig half mir, mit nur wenig Outsourcing und viel Hilfe meines persönlichen Netzwerks auf meine Kosten zu achten.
    • Auf die Themen Projektmanagement, Geschichten sammeln, Buchstruktur und Buchpromotion werde ich in kommenden Beiträgen ausführlich eingehen.
    • Nach Ablauf der Hälfte der Projektzeit kam unter Buchpromotion eine weitere Verzweigung hinzu. Es ergab sich die Möglichkeit, das Buch in der Hockey Hall of Fame in Toronto zu präsentieren. Mehr dazu später…

Konzept Nr. 2: „Schon am Anfang das Ende im Sinn haben“ – Stephen Covey

Bei den meisten Aktivitäten, auf die ich mich vorbereite – sei es nun eine Präsentation, ein Meeting, ein Beitrag oder sonst etwas Wichtiges –, denke ich zuerst über das Ende nach oder darüber, was ich erreichen möchte. In diesem Fall ging es um mehr als um die Zahl der Bücher, die ich verkaufen könnte. Ich wollte weitere mögliche Vorteile in Betracht ziehen. Ich glaube, wir alle benötigen einen guten Grund, wenn wir in etwas Wichtiges investieren, besonders wenn man plant, über ein Jahr an einem Buch zu arbeiten.

Der Nutzen, den ich daraus ziehen konnte, war mehr als einfach nur der finanzielle Gewinn. Ich dachte an das Wissen und die Fähigkeiten, die ich mir aneignen würde sowie die neuen Beziehungen, Erfahrungen und Geschichten. Dies war eine Reise, die ich mit meiner Familie und mit künftigen Generationen teilen könnte, worüber ich oft nachdachte. Da war auch der Gedanke, dass ich es in späteren Jahren bereuen könnte, wenn ich meinen Traum nicht verfolgen würde.

Ich glaube, dass durch das Erstellen von Mindmaps im Laufe der Zeit das ganzheitliche Denken gefördert wird und damit die Fähigkeit, bessere Fragen zu stellen, was in meinem Fall auf die Zweige mit den Zielen zutraf. Aus diesem Grund habe ich MindManager verwendet, um alle meine Ziele an einer zentralen Stelle zu sammeln. Das half mir, einen Überblick über all die Gründe, warum ich dieses Projekt verfolgte, zu verschaffen und sorgte für die nötige Motivation, um loszulegen.

Konzept Nr. 3: Die Bedeutung der Arbeit im Team

Falls Sie den Film „Ocean‘s Eleven“ noch nicht gesehen haben, müssen Sie ihn sich unbedingt ansehen. Abgesehen von seinem Unterhaltungswert lehrt mich dieser Film unter anderem, dass man für jede Arbeit die richtigen Leute benötigt.

Für dieses Buchprojekt überlegte ich mir, welche Kenntnisse ich habe und welche Leute ich kenne (oder als Quelle nutzen kann), die mir bei den Anforderungen für dieses Projekt helfen könnten. Das Mindmapping half mir, meine Anforderungen zu formulieren und aufzuzeichnen sowie zu erkennen, wer mir dabei Unterstützung leisten könnte.

Unter den Leuten, die ich benötigte, war ein Sportverleger, ein im Sportbereich tätiger Grafikdesigner, ein PR-Experte, ein Self-Publishing-Experte, ein Lektor und ein Webdesigner. Ich hatte das Glück, dass in meinem persönlichen Netzwerk die meisten dieser Berufe vertreten waren, und ich entschied mich, die Entwicklung meiner Website über Upwork auszulagern.

Da ich jeden einzelnen Schritt des Schreibprozesses in einer Map ausarbeitete, war es mir möglich, die Punkte zu markieren, an denen ich Hilfe benötigen würde. Auf diese Weise gelang es mir, im Voraus zu sehen, mit welchen meiner Beziehungen ich im Vorhinein in Kontakt treten musste.

Konzept Nr. 4: Mindmaps helfen dabei, neue Ideen und Fragen aufzudecken

Während des gesamten Projekts habe ich meine Mindmap kontinuierlich überprüft und mich gefragt, ob etwas fehlt. Die größte Frage für mich war, wie ich für meine Leser das Lesen meines Buches zu einem schönen Erlebnis machen könnte. Als sich meine gesetzte Frist näherte, eröffnete sich mir die Antwort darauf dank (sie vermuten es zweifellos bereits) meiner Mindmap.

In einem späteren Beitrag werde ich ihnen mitteilen, wie ich mithilfe von Mindmaps die Antwort fand.

Die Mindmap ist vollständig, los geht‘s

Ich glaube, ich hätte nicht das gleiche Vertrauen in meinen Plan gehabt, wenn ich meine Gesamtstrategie in einem Word-Dokument entwickelt hätte. Das Denken ist zu linear und einschränkend.

MindManager hat mir über die letzten zehn Jahre geholfen, mein Denken auszuformen, was mir das nötige Vertrauen gab, ein solch großes Projekt anzugehen. Im meinem nächsten Beitrag werde ich etwas näher auf meinen Projektmanagementplan für das Buch eingehen und wie ich MindManager benutzte, um den Prozess voranzutreiben.

Wenn Sie beabsichtigen, ein Buch zu schreiben, empfehle ich Ihnen sehr, für die Planung des Buches MindManager zu verwenden. Falls Sie MindManager noch nicht besitzen, wird es Sie möglicherweise interessieren, dass das Programm 30 Tage lang kostenlos getestet werden kann.


Über Sean Mitton

Sean Mitton hat die letzten fünfzehn Jahre als Unternehmer, Autor, Redner, Reporter, Web-Designer und Trainer über 700 Mindmaps erstellt. Er gründete das Canadian Expat Network, war Mitverfasser des Buches „The Goal That United Canada“, wurde von mehr als 30 Medienkanälen interviewt und hat selbst Interviews mit namhaften Sportlern, Unterhaltern, Politikern und Wirtschaftsführern geführt. Er hat an Universitäten, Konferenzen von Community Colleges, Bibliotheken und in der Hockey Hall of Fame gesprochen. 2010 organisierte er den ersten Terry Fox Run zur Unterstützung der Krebsforschung in North Carolina. Bei jedem einzelnen Schritt auf seinem Weg hat er Mindmaps erstellt, um jederzeit die Übersicht zu behalten, kreativer und strategischer arbeiten zu können und Ideen zu vereinfachen. Während des gesamten Prozesses konnte er feststellen, dass man bessere Resultate erzielt, wenn man mittels Mindmapping bessere Fragen stellt!