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Visualisierung und strategische Planung Teil 3: Wie man mit Visualisierung einen Strategieplan erstellt

Es gibt eine Reihe von leistungsstarken und erprobten Mapping- und Visualisierungstools, die Sie bei der Erstellung Ihres strategischen Plans unterstützen können. Diese Tools helfen Ihnen nicht nur, Ideen, Ressourcen, nächste Schritte, Budgets und Zeitpläne zu organisieren und zu verfolgen, sondern ermöglichen es Ihnen auch, potenzielle Probleme und Chancen zu erkennen und anzugehen, neue Ideen zu entwickeln und Ihre Denkweise zu optimieren.

Zu diesen Tools gehören:

  1. SWOT: Hilft, interne Stärken und Schwächen eines Unternehmens sowie externe Chancen und Risiken zu identifizieren.
  2. PEST: Betrachtet Big-Picture-Faktoren, die die strategische Planung beeinflussen; wird oft mit SWOT verwendet, um den Durchblick zu erweitern.
  3. DESTEP: Untersucht Big-Picture-Faktoren, die außerhalb der Kontrolle eines Unternehmens liegen, und hilft, Wege zur Adaption zu finden.
  4. Porter’s Five Forces: Trägt dazu bei, fünf externe Kräfte zu analysieren, die sich auf die Rentabilität eines Unternehmens oder eines Projekts auswirken könnten.
  5. Kosten-Nutzen-Analyse: Wägt den Nutzen gegen die Kosten eines Projekts oder einer Geschäftsentscheidung ab, um festzustellen, ob ein Unternehmen fortfahren oder alternative Optionen in Betracht ziehen sollte.

Im Folgenden wird diskutiert, wie jedes dieser fünf Visualisierungsmodelle für die strategische Planung dazu beitragen kann, unsere Prozesse zu rationalisieren und zu verbessern.

SWOT

Das Akronym SWOT hilft Ihnen, vier Dinge über Ihr Unternehmen oder Produkt zu bewerten: Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken. Das Schöne an SWOT ist, dass es Ihnen hilft, Ihre Stärken und Schwächen im Vergleich zu Ihrer Konkurrenz zu untersuchen, damit Sie Ihre wichtigsten Verkaufsmerkmale bestimmen können. Sobald Sie diese Erkenntnisse haben, wird es auch einfacher, Märkte oder Chancen zu ermitteln, in denen Sie einen Wettbewerbsvorteil haben, oder wie Ihr Unternehmen durch Wettbewerber oder Marktereignisse gefährdet sein könnte.

In seiner traditionellen Form ist eine SWOT-Analysevorlage einfach eine quadratische Box, die in vier Abschnitte unterteilt ist, wobei jeder Raum dazu dient, Gedanken und Ideen für jede Komponente aufzuschreiben.

Mit Mapping/Visualisierung wird eine SWOT-Vorlage viel anspruchsvoller – Sie können buchstäblich über die traditionelle SWOT-Box hinausdenken, Ideen und deren Zusammenhänge auf- und ausbauen und verschiedene Optionen identifizieren.

PEST

PEST analysiert politische, wirtschaftliche, soziale und technologische Faktoren, um Ihre strategische Planung und Entscheidungsfindung zu steuern. Wie wird sich beispielsweise ein Wechsel in der Regierungspolitik oder ein Freihandelsabkommen auf Ihre Wettbewerbsfähigkeit auswirken? Wird es neue Möglichkeiten oder offene Märkte für Ihr Unternehmen schaffen? PEST ist sehr hilfreich, wenn es in Verbindung mit Tools zur Analyse von Risiken und Chancen eingesetzt wird, wie z.B. SWOT, da es Ihnen hilft, an externe Faktoren zu denken, die Sie sonst vielleicht übersehen würden.

Wie SWOT ist auch eine traditionelle PEST-Vorlage in Listenabschnitte unterteilt, die schnell überfüllt sein können und es schwermachen, den Wald vor lauter Bäumen zu sehen. Mit Mapping-/Visualisierungstools können diese Ideen einfach verschoben und verwaltet werden, so dass die Teammitglieder die Informationen in einen benutzerfreundlichen Kontext stellen können.

DESTEP

DESTEP (demographisch, wirtschaftlich, sozial, technologisch, ökologisch und politisch) basiert auf der Annahme, dass ein Unternehmen mit Faktoren zu kämpfen hat, die es nicht ändern kann, und stattdessen seine strategische Planung anpassen muss, um erfolgreich zu sein. DESTEP kann einem Unternehmen beispielsweise beim Vergleich verschiedener Standorte für den Bau eines neuen Geschäfts helfen. Gibt es qualifizierte ortsansässige Arbeitskräfte (demographisch)? Kann die lokale Wirtschaft einen angemessenen Absatz unterstützen? Gibt es ökologische Vorschriften, die eine Herausforderung darstellen würden?

Auch hier ist eine traditionelle DESTEP-Vorlage recht einfach zu erstellen (oft sechs Kästen, die in einem Kreis mit Platz für Ideenlisten angeordnet sind). Es fehlt jedoch die Fähigkeit, Teammitgliedern zu helfen, die Faktoren im Kontext zu sehen oder wie sie in einem strategischen Plan zusammenpassen. Mapping-/Visualisierung- DESTEP-Tools ermöglichen es den Teammitgliedern, das Gesamtbild auf einen Blick zu sehen: Elemente können intuitiver organisiert werden, Ideen können erweitert und Aufgaben und andere Überlegungen erfasst werden.

Porter’s Five Forces

Porter’s Five Forces wurde vom Harvard Business School Professor Michael Porter entwickelt, um Unternehmen zu helfen, sich der fünf Kräfte im Wettbewerbsumfeld bewusst zu werden, die ihr Ergebnis gefährden könnten. Dazu gehören Wettbewerbskonkurrenz (wie viele Wettbewerber Sie haben), Lieferantenmacht (die Anzahl der potenziellen Lieferanten, die sich auf die Preise auswirken), Käufermacht (der Einfluss Ihrer Käufer auf Ihre Preisgestaltung), Substitutionsgefahr (die Fähigkeit der Kunden, ein alternatives Produkt oder eine alternative Lösung zu finden) und die Gefahr eines Neueintritts (die Leichtigkeit, mit der ein Start-up in Ihre Branche eintreten kann).

Ähnlich wie die konventionelle DESTEP-Vorlage kann ein Five Forces-Tool schnell zu einem Feld von scheinbar unzusammenhängenden Listen werden. Mit den Mapping-/Visualisierungstools wird jeder Abschnitt interaktiv, mit der Möglichkeit, Erkenntnisse und Informationen zu sortieren und zu kategorisieren, so dass sie besser verstanden und umgesetzt werden.

Kosten-Nutzen-Analyse

Wie der Name schon sagt, wägt eine Kosten-Nutzen-Analyse den Nutzen gegen die Kosten eines Projekts oder einer Geschäftsentscheidung ab, um festzustellen, ob ein Unternehmen fortfahren oder alternative Optionen in Betracht ziehen sollte. Es ist unerlässlich für die Ermittlung von Budgets, erforderlichen Ressourcen und Zeitplänen in der strategischen Planung und hilft bei der Bereitstellung von Zielen und Kennzahlen zur Bestimmung des Erfolgs.

Die drei wesentlichen Schritte einer Kosten-Nutzen-Analyse umfassen die Identifizierung von Kosten, die Identifizierung von Vorteilen und den Vergleich von Kosten und Nutzen. Das klingt einfach, bis man bedenkt, wie viele Kosten und Nutzen in einem noch kleineren Projekt stecken können. Herkömmliche Vorlagen können wichtige Werte nicht erfassen, die entweder nicht quantifiziert werden können oder schwer prognostizierbar sind, wie z.B. eine erhöhte Kundenbindung. Mapping-/Visualisierungstools können dazu beitragen, dass alle Variablen erfasst und bei der Analyse berücksichtigt werden, einschließlich subjektiverer Werte.

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