Digitalisierung macht mehr Kreativität erforderlich

Kommentar von Jörg Steiss, General Manager MindManager EMEA, Corel GmbH

 

Die fortschreitende Digitalisierung verändert unseren Businessalltag und dessen Prozesse nachhaltig. Vieles, das bisher manuell umgesetzt wurde, wird inzwischen durch Softwarelösungen und -Systeme automatisch realisiert. Das wiederum führt dazu, dass sich die Anforderungen an die arbeitende Bevölkerung ändern und Kreativität bzw. der zwischenmenschliche Meinungsaustausch an neuer Bedeutung gewinnen. Es entstehen sogar neue Berufsbilder wie etwa das des Chief Innovation Officers oder der Workplace Manager.

 

Diese beiden Beispiele kann man neben der Digitalisierung stellvertretend für einen weiteren Wandel in der Berufswelt ansehen, denn sie unterstreichen die zunehmende Bedeutung von kreativer Zusammenarbeit sowie den Austausch von Ideen. Diese und ähnliche Aufgaben lassen sich bisher nicht – und vermutlich auch nicht in naher Zukunft – durch Computer oder Programme übernehmen. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns darauf besinnen, was die Leistungskraft des Menschen von der einer Maschine unterscheidet, denn hier liegen die Berufe der Zukunft.

 

Ähnlich wie bei früheren industriellen Revolutionen ist auch diesmal ein grundlegender Wandel in der Produktivität sowie der Arbeitswelt zu beobachten.  Umso wichtiger ist es, der Kreativität im Businessalltag tatsächlich wieder mehr Raum zu gewähren und diesen nicht nur mantra-artig immer wieder zu fordern.